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52 8184 vor einem Leerreisezug nach Magdeburg in Förderstedt. (Foto: Jürgen Krebs)
Die erfolgreiche und bewährte Baureihe 50 der DRG kann als Ausgangsbasis für die
Entwicklung der Kriegslokomotive der Baureihe 52 angesehen werden. Die Konstruktion der Maschinen wurde mit dem Kriegsbeginn notwendig, da durch den rasanten Vormarsch
der Deutschen Wehrmacht immer größere Entfernungen und Beförderungsleistungen durch die Deutsche Reichsbahn zu bewältigen waren. Die zahlreich an den Fronten
eingesetzten preußischen Baureihen konnten diese Aufgaben nur noch unzureichend erfüllen. Daher wurde bereits frühzeitig durch das OKW eine einfache, leistungsfähige
sowie für den "Osteinsatz" leichte und winterfeste Lok gefordert. Diesen Maßgaben entsprach die BR 52. Darüber hinaus konnten durch den Einsatz neuer
Fertigungstechnologien (Schweißtechnik) und der konstruktiven Beschränkung auf wesentliche Baugruppen, erhebliche Material und Zeitersparnisse für eine
Massenproduktion von den Herstellern umgesetzt werden.
Insgesamt wurden über 6000 Loks der Baureihe 52 von verschiedensten Lokfabriken und
Zulieferern gebaut. Eine Sonderbauart stellten die speziell für wasserarme Gebiete konstruierten Kondenslokomotiven dar. Ein Teil der Maschinen wurde mit
Steifrahmentender und Barrenrahmen ausgeliefert. Die ursprünglich nur für einen Zeitraum von 5 Jahren konstruierten Lokomotiven der BR 52 bildeten auch nach dem
Krieg in vielen Ländern Europas für Jahrzehnte das Rückgrat der entsprechenden Bahnverwaltungen.
Fahrzeugmassen, Lasten und andere technische Daten:
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Betriebsgattung
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G 56.16
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Kurzbezeichnung
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1’E h 2
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Lokomotive leer
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80,0
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t
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Lokomotive dienstbereit
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89,7
|
t
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Tender leer
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18,5
|
t
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Tender dienstbereit (2/3 Vorräte)
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45,2
|
t
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Tender mit vollen Vorräten
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58,5
|
t
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Reibungslast
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79,6
|
Mp
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Fahrzeugmasse dienstbereit
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134,9
|
t
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Fahrzeugmasse mit vollen Vorräten
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148,2
|
t
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Metermasse
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6,46
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t/m
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mittlere Kuppelachslast
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15,9
|
Mp
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Fahrgeschwindigkeit vorwärts / rückwärts
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80 / 50
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km/h
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Zylinderdurchmesser
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600
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mm
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Kolbenhub
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660
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mm
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Art und Lage der Steuerung
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Heusinger außen
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Kolbenschieberdurchmesser
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300
|
mm
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Kesselüberdruck
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16
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kp/cm²
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Rostfläche
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3,71
|
m²
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Rost (Länge x Breite)
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2,35 x 1,58
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m x m
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Strahlungsheizfläche
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17,9
|
m²
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Heizrohrdurchmesser
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51 x 2,5
|
mm
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Anzahl der Heizrohre
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124
|
Stück
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Rohrlänge zwischen den Rohrwänden
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4700
|
mm
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Heizrohrheizfläche
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84,2
|
m²
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Rauchrohrdurchmesser
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133 x 4
|
mm
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Anzahl der Rauchrohre
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38
|
Stück
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Rauchrohrheizfläche
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70,2
|
m²
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Rohrheizfläche
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154,4
|
m²
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Verdampfungsheizfläche
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172,3
|
m²
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Überhitzerrohrdurchmesser
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38 x 4
|
mm
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Überhitzerheizfläche
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65,4
|
m²
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Wasserraum des Kessels
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bei 125 mm Wasserstand über der Feuerbüchsdecke
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8,36
|
m³
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Dampfraum
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3,74
|
m³
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Verdampfungswasseroberfläche
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12,37
|
m³
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Masse des Kessels ohne Ausrüstung
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18,7
|
t
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Masse des Kessels mit Ausrüstung
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24,3
|
t
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Ausrüstung mit Vorwärmer
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Mischvorwärmer
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Ausrüstung mit Läutewerk
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-
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Heizung
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H
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Brennstoffvorrat (Kohle)
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10
|
t
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Wasserkasteninhalt
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30
|
m³
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befahrbahrer Bogenlauf-Halbmesser
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100
|
m
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befahrbarer Ablaufberg-Halbmesser
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300
|
m
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Bremse
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Knorr mit Zusatzbremse
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Quelle: Deutsche Reichsbahn, Merkbuch für Triebfahrzeuge, DV 939 Tr, Ausgabe März 1962
angepasst auf vorhandenen Tender 2’2’ T 34
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